In Ihrem Fenster ist auch kein Styropor drin.
Sondern eine Beschichtung.
Das ist seit 30 Jahren Standard.
Moderne Wärmeschutzverglasungen verwenden sogenannte Low-E-Beschichtungen.
Diese hauchdünnen, praktisch unsichtbaren Schichten verändern die thermischen Eigenschaften der Glasoberfläche und reduzieren insbesondere den langwelligen Wärmestrahlungsaustausch.
Dadurch verbessert sich der U-Wert des gesamten Fensters um etwa 50 % – obwohl die Beschichtung selbst extrem dünn ist.
Das entscheidende Prinzip: Wärmeschutz entsteht nicht ausschließlich dadurch, dass man mehr Material zwischen warm und kalt bringt. Auch die Eigenschaften einer Oberfläche können beeinflussen, wie Wärme zwischen Bauteil und Umgebung übertragen wird.
Technischer Hintergrund: Das U.S. Department of Energy beschreibt Low-E-Beschichtungen ausdrücklich als Maßnahme zur Reduzierung des U-Faktors.
U.S. Department of Energy – Low-E und Fensterleistung